Welche Bedeutung haben Kerzen im Christentum?

Schon im alten Rom und damit etwa im 2. Jahrhundert n. Chr. wurden Kerzen aus Pech, Talg oder Wachs eingesetzt. Und auch heute noch haben Kerzen insbesondere im Christentum eine übergeordnete Bedeutung. Wofür Kerzen dabei stehen und welche Bedeutung sie im Christentum haben, erklären wir hier.

 

Die Symbolik von Kerzen im Christentum

Früher dienten Kerzen insbesondere der Beleuchtung – das galt auch für Kirchen und andere religiöse Stätten. Heute hingegen zündet man Kerzen insbesondere dann an, wenn es in der Kirche, zuhause oder bei einem festlichen Anlass um eine feierliche – oder auch gemütliche – Atmosphäre geht.

Insbesondere im Christentum werden Kerzen aber auch noch für weitere Zwecke verwendet. Insbesondere sollen sie in brennender Form als Symbol für die Seele stehen. In bestimmten Zeremonien symbolisiert das Entzünden einer Altar- oder Osterkerze ausserdem auch die Auferstehung Jesu: Gleich dem hellen Kerzenlicht, kommt Jesus zurück auf die Welt und erhellt die zuvor herrschende Dunkelheit.

 

Kerzen schon als vorchristliches Brauchtum

Die Tradition des Entzündens von Kerzen bei besonderen Anlässen geht vermutlich auf vorchristliche Brauchtümer zurück. Für die grosse Bedeutung von Kerzen im Christentum sorgte dann jedoch die Bibel selbst. Schliesslich wurde Jesus bereits in der Bibel als „Licht der Welt“ bezeichnet.

Nicht zuletzt deshalb dürfte auch die Osterkerze in direktem Zusammenhang mit der Auferstehung Jesu’ stehen. Mit dem Ruf „Licht Christi “ wird sie in der Osternacht in die nicht erleuchtete Kirche getragen. Erst im Licht der Osterkerze soll dann die Auferstehung Jesu verdeutlicht werden.

Symbolisch stehen ausserdem auch die heute während des Gottesdiensts entzündeten Kerzen stets für das ewige Licht, das als Zeichen der Gegenwart Gottes das Leben der Menschen erhellt.

 

 

Die besten Bastel-Ideen mit Kerzen

Elektrisches Licht ist eine praktische Sache. Bei Festen, zu Hause oder beim Basteln wird es Kerzen jedoch nie ganz verdrängen können. Schliesslich lassen Kerzen durch ihren flackernden Schein schnell eine ganz besondere Stimmung entstehen, schenken Geborgenheit und sind auch ganz hervorragend zum Basteln geeignet. Die schönsten Ideen zum Basteln mit Kerzen haben wir hier zusammengestellt.

 

Windlichter mit Window Color gestalten

Der Sommer ist genau die richtige Zeit für Windlichter – auf dem Balkon, im Garten oder der Terrasse lassen sie warme Nächte noch schöner und stimmungsvoller werden. Toll verzieren und personalisieren lassen sich Windlichter aus Glas ausserdem ideal mit Window Color!

 

Die dekorativen Hingucker lassen sich dabei so ganz einfach selbst gestalten:

  • Ein gewünschtes Motiv als Vorlage ausdrucken und unter die Malfolie legen. Alternativ das Motiv freihändig aufmalen. Die Linien des Wunschmotivs dabei zuerst mit schwarzer Konturfarbe (nach)malen und trocknen lassen.
  • Anschliessend das Wunschmotiv farbig ausmalen und erneut trocknen lassen. Nach dem vollständigen Trocknen das Motiv abnehmen und auf das Windlicht kleben. Ein Teelicht hineinstellen – und fertig!

 

Basteln von Kerzen zur Konfirmation oder Kommunion

 

Bei einer festlichen Kommunion oder Kornfirmation sind auch Kerzen ein absolutes Muss – selbst gestaltet sind sie ausserdem auch ein ganz besonderes Geschenk! Hier gibt es unter anderem auch Wachsplatten die hervorragend zum Verzieren von Kerzen geeignet sind und ihnen eine individuelle Note verleihen.

 

Zum Verziehen nach Belieben auch mehrere Wachsplatte übereinander anordnen  und leicht aneinander drücken. Anschliessend eine Schablone des Symbols, mit dem die Kerze verziert wird, auf die Wachsplatten legen. Für eine Konfirmation oder Kommunion ist beispielsweise ein Kreuz gut geeignet.

Das gewünschte Symbol mit einem Cutter-Messer aus der Wachsplatte ausschneiden und auf die Kerze aufbringen – fertig.

 

Übrigens: Auch besondere und einmalige Taufkerzen, die das Kind ein Leben lang begleiten, können ganz einfach aber sehr persönlich selbst gestaltet werden. Zur Dekoration von Taufkerzen sind dabei aus Wachsplatten ausgeschnittene Blüten, Kreuze und ähnliche Motive besonders schön geeignet.

 

 

 

 

Weshalb Kerzen in unserer Kultur so bedeutend sind

Obwohl der Mensch nun schon seit über hundert Jahren die Elektrizität nutzt, bleiben Kerzen ein fester Bestandteil in jedem Haushalt. Heute dienen Kerzen eher für besondere Anlässe. Ihr einzigartiges Licht besitzt nach wie vor eine wunderbare Ausstrahlung. Dieses Leuchten lässt sich nicht nachmachen. Für viele Menschen verbinden sich brennende Kerzen mit schönen Erinnerungen. So etwa mit der Weihnachtszeit. Doch die Kerze ist noch viel tiefer in unserer Kultur verwurzelt.

Warum Kerzen für den Menschen wichtig sind?

Forscher haben festgestellt, dass schon die Urmenschen vor über 40.000 Jahren etwas Ähnliches wie eine Kerze benutzten. Es waren meist Öl-Lampen. Solche Lampen aus Stein, mit Tran oder Öl befüllt, waren aber genauso wie Fackeln oder ein Lagerfeuer nur schwer zu kontrollieren. Zudem russten sie stark. Darum waren sie in kleineren Räumen kaum zu gebrauchen. Erst mit der Kerze konnte das Licht bei Nacht gezielt in Räumen eingesetzt werden.

Dazu wurde das Wachs von Pflanzen und Früchten genutzt. Im 2. Jahrhundert kam das Bienenwachs dazu. Seit dieser Zeit begleitet den Menschen in Europa die Kerze. Über 1700 Jahre sorgte die Kerze mit ihrem Licht für Helligkeit bei Nacht. Die Kerze war und ist ein wichtiger Bestandteil von Feierlichkeiten und Zeremonien. Sie war das Licht in der Nacht, das Reisende führte. Sie war das Licht gegen die Dämonen der Dunkelheit. Kerzen erlaubten es, dass die Menschen auch nach der Abenddämmerung weiter arbeiten konnten. Sie verlängerte den Tag. Die Kerze war ein wichtiger Begleiter des Menschen vom Mittelalter in die Moderne. So hätte es ohne die Erfindung der Kerzen kaum Häuser gegeben, die einzelne Räume besassen. Davor bestanden Häuser meist aus nur einem Raum mit einem Abzug im Dach, aus dem der Rauch des offenen Kamins und der Fackeln entweichen konnte.

Wir haben der Kerze also viel zu verdanken. Freuen wir uns einfach an ihrem Lichterspiel. An der Romantik und dem schönen Schein der Kerzen.

 

 

Kerzenständer für die passende Stimmung der Kerzen

Jede Kerze ist eine Besonderheit. Sie glänzt durch ihren Feuerschein. Doch der schöne Eindruck kann durch einen passenden Kerzenständer noch verstärkt werden. Eigentlich besitzen Kerzenständer nur die eine Funktion. Sie sollen die Kerze vor dem Umkippen bewahren. Doch schon sehr früh in der Geschichte wuchsen Kerzen und Kerzenständer zu kunstvollen Einheiten. Zusammen ergeben sich formvollendete Kombinationen. Sie lassen sich zum Beispiel individuell an die Wohnungseinrichtung anpassen. Oder sie werden für einen bestimmten Zweck genutzt.

Kerzenständer, mehr als nur nützlich

Das Kerzenständer nicht einfach nur nützlich sind, zeigt sich zum Beispiel in der Religion. So steht etwa der siebenarmige Leuchter Menora als ein wichtiges religiöses Symbol des Judentums. Auch im Katholizismus wird das ewige Licht von einem kunstvollen Kerzen-Ständer geschützt. Natürlich geht es auch etwas schlichter und vor allem moderner.

Demgemaess finden sich bei Hongler stilvolle Kerzen-Ständer aus verschiedenen Werkstoffen. Die große Auswahl erlaubt für jede Einrichtungsidee und jeden Anlass den richtigen Kerzenständer zu entdecken. Holz, Metall, Keramik und Glas sind die Materialien, durch die Kerzen erst so richtig zum Leuchten kommen.

So etwa die dunkle Eleganz eines schwarzen Kerzenständers. Sein zylindrischer Körper ist mattschwarz. Er ist in verschiedenen Durchmessern verfügbar. Aus diesem Grund dient er so als Träger für schlanke wie ebenso voluminöse Kerzen. Die Durchmesser sind auf die Standardgrößen der Kerzen abgestimmt. Daraus ergibt sich ein durchgehender Korpus in Schwarz, dem Weiss der Kerze und der Flamme als Höhepunkt. Eine Kombination, die sich auf einer modernen Anrichte sehr gut macht. Andrerseits aber auch auf  einem festlich gedeckten Tisch.

Die schöne Helena ist eine Oper von Jacques Offenbach. Sie ist zugleich der Namensgeber für die Weinglasleuchte schöne Helene. Ein Kerzenständer mit einem Lampenschirm, der die Romantik der Kerzenflamme noch einmal verstärkt.

Das waren nur zwei Beispiele für Kerzenständer, die sich durch ihr Design auszeichnen. Sie zeigen, dass es auch auf die kleinen Dinge ankommt.

Kerzenwachs für Ihr persönliches Kerzenziehen

Die eigenen Kerzen herstellen ist für viele Menschen ein schöner Brauch. Früher war es für viele Personen eine Notwendigkeit. Heute ist es ein wunderschönes Hobby. Vor allem ist es eine Freizeitbeschäftigung mit viel Fantasie. Die wichtigste Zutat für das Kerzenziehen ist natürlich das richtige Kerzenwachs. Die Auswahl an verschiedenen Kerzenwachsen ist gross. Alleine schon das Experimentieren bringt viel Spass. Anschliessend steht dann die handgezogene Kerze auf dem Tisch. Ein Unikat zum Selber verwenden oder als ganz persönliches Geschenk.

Welches Kerzenwachs ist das Richtige?

Auf diese Frage lässt es sich nicht so einfach antworten. Es kommt darauf an, was für eine Kerze Sie herstellen? Klassische Kerzen bestehen natürlich aus Bienenwachs. Bienenwachs und Bienenwaben  sind unterschiedlich in der Verwendung. Bienenwachs für das Kerzenziehen findet als Barren seine Verwendung. Aus Bienenwaben lassen sich Kerzen modellieren oder rollen. Das Bienenwachs bringt schon beim Kerzenziehen seinen unvergleichlichen Duft nach Honig mit sich.

Neben dem Kerzenwachs aus Bienenwaben finden sich heute überwiegend Kerzen aus Paraffinen und Stearinen. Diese Wachse können Sie sehr gut für das Kerzenziehen verwenden. Sie liegen überwiegend in verschiedenen Weisstönen vor. Das bedeutet nun nicht, dass beim Kerzenziehen zu Hause nur weisse oder wachsgelbe Kerzen entstehen können.

Um Kerzen richtig Farbe zu verleihen, werden Pigmentfarben oder fettlösliche Farben benötigt. Speziell für die Einfärbung von Kerzen. Die Palette reicht hierbei von Schwarz über Rot und Gelb bis Grün oder Blau. Um durchgefärbte Kerzen zu ziehen, werden fettlösliche Farben benötigt. Mit den Farbpigmenten lassen sich wunderbare Farbenspiele in die Kerze einbringen.

Das Bienenwachs duftet, ist bekannt. Duftkerzen aus Kerzenwachs lassen sich aber auch selbst herstellen. Dazu benötigen Sie nur Duftpastillen. Die Pastillen lassen sich im heissen Kerzenwachs auflösen. So kann beim Kerzenziehen gleich noch die persönliche Duftkerze angefertigt werden. Beispielsweise eine Lavendel-Duftkerze für Ihr Badezimmer. Die Auswahl an Düften ist riesengross. Es bietet sich jeder Nase den passenden Geruch. Zusammen mit dem Lichterglanz der selbst gezogenen Kerze etwas wirklich Einzigartiges.

Weshalb Opferlichter das Zeichen des Gedenken sind

Ein Opferlicht kann in der Religion ein Zeichen für das Gebet an Gott sein. Dabei unterstreicht das Opferlicht das besondere Anliegen des Gebets. Vielleicht die Gesundung eines schwerkranken Angehörigen. Das Opferlicht ist aber auch oft ein Zeichen für das Gedenken an verstorbene Verwandte und Bekannte. Auch hier steht das Opferlicht für das Gebet.

Zum Sortiment des Unternehmens gehören verschiedene Opferlichter in Glasbehältern. Genauso aber auch praktische Opferlichter in Hartplastikbechern. Eine interessante Variante sind die Opferlichter im Austauschkreislauf.

Das Opferlicht in den Kirchen

In der katholischen Kirche besitzt das Opfer-Licht eine sehr lange Tradition. Ebenso in der orthodoxen Kirche. Auch die evangelische Kirche führt diesen Brauch. Jedoch nicht so lange wie die beiden anderen christlichen Kirchen.

In den Wallfahrtskirchen wird statt eines Opferlichts eine Opferkerze entzündet. Üblicherweise bevorraten die Kirchen die Opferlichter. Der Gläubige erhält das Opfer-Licht und kann es selbst entzünden. Nicht selten wird aber auch der Sakristan beauftragt, ein oder mehrere Opferlichter zu entzünden. Das ist üblicherweise immer mit einer kleinen Spende verbunden. Das Opfer-Licht selbst mit in die Kirche zu bringen, ist nicht üblich.

Wie eingangs bereits erwähnt, ist das Opfer-Licht das Symbol für ein Gebet an Gott, an Jesus oder an die Jungfrau Maria. Mit der leuchtenden Kerze wird der Zwiesprache mit dem Himmel ein besonderer Ausdruck verliehen. Der oder die Gläubige gehen mit dem entzünden des Opferlichtes über das normale Gebet hinaus. Dazu gehört auch, dass ein Opferlicht meist nur in einer Kirche entzündet wird. Auf gottgeweihtem Boden. Zusammen mit den Opferlichtern anderer Betender. Für viele Menschen der christlichen Kirchen ist das Opferlicht ein Zeichen. Es gibt ihnen Hoffnung. Die Hoffnung für Angehörige im Diesseits und im Jenseits. Aber auch Hoffnung für sich selbst.

Die beliebtesten Kerzen während der Weihnachtszeit

Weihnachten und Ostern sind eng miteinander verknüpfte Feiertage. Sie künden von der Geburt Jesu, von seinem Tod und seiner Auferstehung. An den Feiertagen im Dezember wie im Frühling zelebrieren die Kirchen diese Feiertage mithilfe der Osterkerzen. Wie der Name es schon ahnen lässt, werden Osterkerzen vor allem in der österlichen Liturgie verwendet.

Osterkerzen stellen in der römisch-katholischen, der altkatholischen, der anglikanischen und der lutherischen Kirche eine Besonderheit dar. Sie werden aus gebleichtem Bienenwachs gezogen. Zudem sind sie meist sehr gross und schön verziert. Osterkerzen sind symbolisch gesehen der Baum des Lebens. Sie werden in vielen Kirchen nicht nur zu Ostern, sondern auch zu anderen kirchlichen Anlässen entzündet. So ebenso zu Weihnachten.

Weihnachten gibt es nur mit Kerzen

Obwohl es auch an Ostern meist noch recht kühl ist, so fällt Weihnachten wirklich in die kalte und dunkle Jahreszeit. Weihnachtskerzen erfreuen sich hierbei grösster Beliebtheit. Sie strahlen Wärme aus. Zudem geben sie Licht in der Nacht. So festlich wie Weihnachten selbst, so festlich sind die dazugehörigen Weihnachtskerzen.

Während kirchliche Osterkerzen eine bestimmte Verzierung besitzen, ist dies bei Weihnachtskerzen nicht der Fall. Sehr oft finden sich auf den Kerzen kirchliche Motive, die mit der Geburt Jesu in engem Zusammenhang stehen. So etwa der Stern zu Bethlehem. Auch Maria, Josef und das Jesuskind werden gerne als Vorlagen für Motive zur Verzierung genommen. Nicht zu vergessen das Christkind und ebenso ein Engel.

Daneben finden sich auch eher weltliche Motive. Die sind jedoch mit Weihnachten eng verknüpft. Der geschmückte Weihnachtsbaum gehört dazu. Auch Schneeflocken sind gern gesehene Verzierungen auf Kerzen zur Weihnachtszeit. Nicht zu vergessen der Weihnachtsmann, der sogar selbst als Kerze geformt erhältlich ist.

Es ist schwer zu sagen, welche dieser Verzierungen an Weihnachtskerzen am beliebtesten sind. Die Kerze selbst ist wohl das wichtigste dabei. Seit Hunderten von Jahren ist sie das Symbol für das ewige Licht. Vor allem aber ist die brennende Kerze wunderschön anzusehen. Sie erwärmt Kinder und Erwachsene mit ihrem Schein. Nicht nur äusserlich, sondern vielmehr innerlich. Sie gibt dem Menschen Frieden und das ist es doch, was sich alle zu Weihnachten oder Ostern wünschen.

Adventskerzen selber machen: So geht’s!

Die Weihnachtszeit bietet gute Gelegenheiten, mit eigenen Bastelarbeiten etwas vorweihnachtliche Stimmung in die Wohnung zu bringen. Vor allem die vierwöchige Adventszeit mit den traditionell dazugehörigen vier Adventskerzen. Sie zeigt Familienmitgliedern und Freunden, das es nicht mehr lange hin ist bis zum grössten Fest des Jahres.

Natürlich sind Advents-Kerzen in beliebiger Form erhältlich. Sie lassen sich aber auch selbst anfertigen und verzieren. So sind die Adventskerzen ein wirklicher Blickfang. Wenn dann auch noch der Adventskranz von eigener Hand geschaffen wurde, gibt dies der Vorweihnachtszeit ein besonderes Flair.

Selbst gefertigte Adventskerzen

Advents-Kerzen müssen lange brennen. Eine Giessform ist aufgrund dessen eher geeignet als das Kerzenziehen. So kann eine massive Form gewählt werden. In ihr ist genügend Kerzenwachs vorhanden. So brennen die Kerzen in der vierwöchigen Adventszeit nicht allzu stark herab. Ein weiterer Vorteil der Giessform besteht darin, dass die daraus gefertigte Kerze weniger zum Tropfen neigt.

Traditionell besitzen Advents-Kerzen eine zylindrische Form, aber auch Vierkant oder Stern sind sehr beliebt. Wichtig ist natürlich ein entsprechend langer Docht. Die klassische Farbe für Adventskerzen ist rot. Ebenso sind gelb oder weiss als Farben möglich. Hier kommt es auf den Adventskranz oder das jeweilige Kerzen-Arrangement an.

Richtig individuell sind Advents-Kerzen jedoch erst mit einer persönlich gestalteten Verzierung. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Natürlich muss der Anlass bedacht werden, weshalb auch hier wieder den Klassikern den Vorzug zu geben ist . So sind Weihnachtsmotive aus Wachsfolien in Glanzgold sicher die richtige Wahl. Dazu finden sich vorgefertigte Motive in Form von Sternen, Schneeflocken und Kometen, die sich auch ohne grosses handwerkliches Geschick an den Adventskerzen anbringen lassen. Mit Streifen und Bordüren wird den Einzelmotiven an den Adventskerzen ein Rahmen gegeben.

Adventskerzen selber machen ist wesentlich einfacher, als viele Menschen denken. Es ist zudem eine wirklich kreative Arbeit, die Erwachsenen und Kindern viel Spass bringt.

Stearinkerzen: Die rein pflanzlichen Kerzen

Genau wie das schon seit über Tausend Jahren verwendete Bienenwachs ist auch das Stearin ein auf pflanzlichen Rohstoffen basierendes Material. Allerdings sind beim Stearin keine Insekten für die Herstellung verantwortlich. Der Mensch trägt hier die Verantwortung. Deshalb wurde seine Gewinnung aus pflanzlichen Fetten erst im Jahr 1818 entdeckt. Heute werden aus dem Stoff unter anderem Stearinkerzen gefertigt. Sie besitzen eine ganz besondere Ausstrahlung.

Stearinkerzen, glatt oder mit Kristallstruktur

Das reine Stearin entwickelt während des Abgiessens in die Kerzenform ein Kristallgitter. Dieses Kristallgitter kommt vor allem dann zur Wirkung, wenn dem Stearin Farbpigmente zugesetzt werden. Die Kristalle nehmen die Pigmente weniger gut auf und zeigen sich entsprechend heller als der Rest der Kerze. Dadurch ist wirklich jede Stearinkerze ein Einzelstück. Je nach Farbe erinnern die Strukturen der Stearinkerzen an verschiedene Objekte. Der Wellengang des Meeres, die Unendlichkeit des nächtlichen Sternenhimmels oder die Schönheit eines blühenden Feldes.

Stearin besitzt aber noch einen Vorteil. Es ist in erkaltetem und ungefärbtem Zustand heller als das Paraffin. Wer also eine wirklich weiss leuchtende Kerze möchte, nutzt Stearin. Unter der Beimischung von mindestens 5 % Schrumpfwachs entstehen keine Kristallstrukturen. Das Endprodukt sind strahlend weisse Stearinkerzen.

Durch Schrumpfwachs wird das individuelle Aussehen der Stearinkerzen beeinflusst. Je nach Anteil verändert sich die Struktur der Kristalle. Bei der Zugabe von ein oder zwei Prozent Schrumpfwachs sind die Kristallstrukturen noch sehr deutlich zu sehen. Je grösser die Menge an zugesetztem Schrumpfwachs wird, desto weniger sind sie zu erkennen.

Die Kristallstrukturen in den Stearin-Kerzen zeigen sich ebenso wunderbar beim Abbrennen. Da Stearinkerzen nicht tropfen, bildet sich je nach Kerzenform um den Lichthof der Flamme eine kleine Wachsmauer. Sie zeigt deutlich die Kristallstruktur, die von der Flamme erleuchtet wird. Stearin eignet sich Übrigens hervorragend zur Herstellung von Schichtkerzen mit wirklich aussergewöhnlichen Schichtverläufen. So lasen sich zum Beispiel diagonal verlaufende Schichten anlegen. Beliebige Farben können miteinander kombiniert werden. Stearinkerzen geben in Design und Stil viel Platz für Fantasie.

Wo Teelichter überall angewendet werden

Sie fehlen in keinem Haushalt. Teelichter oder auch Teelichte sind praktisch und preiswert. Ihren Ursprung hatten die Tee-Lichter als Mini-Heizung für Teekannen, daher der Name. Die Idee, den Tee mittels eines kleinen Lichts warm zu halten, stammt aus Japan. Dort wurde schon vor Jahrhunderten für die aufwendige japanische Teezeremonie eine kleine Lampe genutzt. Vermutlich war es in den Anfängen eher eine kleine Öllampe statt einer Kerze.

Heute erfolgt die Herstellung der meisten Teelichter aus Paraffin. Das Paraffin fällt überwiegend als Nebenprodukt aus der Mineralölverarbeitung an. Es kann aber auch aus Braunkohle gewonnen werden. Es ist übrigens ein sehr vielseitiger Stoff. Das ungiftige und nur mässig stark abbrennende Paraffin ist beispielsweise auch ein Raketentreibstoff.

Teelichter, die Stimmungsmacher im Haushalt

Tee-Lichter finden sich unter Teekannen oder Warmhalteplatten, jedoch nicht unter dem Fondue-Topf. Dafür reicht die enthaltene Energie einfach nicht aus. Dafür glänzen Tee-Lichter in vielen anderen Bereichen. Mit Teelichtern lassen sich zum Beispiel kleine Krippenspiele wie die Weihnachtspyramide antreiben. Gerade zur Adventszeit sind solche Windspiele sehr beliebt. Dabei genügt oft schon die Wärme nur eines Teelichtes, um die Flügel in Bewegung zu setzen.

Im Badezimmer dienen Tee-Lichter der Erzeugung eines stimmungsvollen Ambientes. Der Handel bietet vielfältige Dekorationen, in die sich Teelichter stellen lassen. So wird eine wunderbare Illumination erzeugt, die einfach nur entspannend ist.

Heute dienen Teelichter aber längst nicht mehr nur der Wärme- und einfachen Lichterzeugung. Die Teelichter sind neben der üblichen Aluminiumschale ebenso in anderen Formen erhältlich. Etwa als Stern. Natürlich muss es auch keineswegs immer nur Weiss als Farbe der Kerze sein. Teelichter sind in allen Farben und mit einer Vielzahl an Düften verfügbar.

Auf diese Weise wird das Teelicht selbst zur attraktiven Dekoration. Nicht nur im Badezimmer ist so gefühlvolle Stimmung möglich. Das Schlafzimmer wandelt sich mit Teelichtern zum Ort von Träumen aus Tausend und einer Nacht. Im Wohnzimmer bieten sich brennende Teelichter als Kontraste an, um den Augen eine Abwechselung vom Fernsehschirm zu bieten.