Wasserkerzen selber machen

Wasserkerzen, oft auch Schwimmkerzen genannt, lassen sich leicht selber giessen. I Beispielsweise in einem Mini-Teich sorgen sie dann für stimmungsvolle Atmosphäre. Wie sich die schwimmenden Kerzen selbst herstellen lassen, zeigen wir hier.

 

Wasserkerzen selbst herstellen – das wird gebraucht

  • Teelichter in bunten Farben
  • Ausstechförmchen für Kekse (z.B. Blüten, Herzen, Sterne etc.)
  • Edelstahltopf und eine passende Schüssel
  • Zange
  • Aluminiumfolie
  • Teller

 

Schwimmkerzen selber giessen – Schritt für Schritt

  • Um die schwimmenden Wasserkerzen selbst herzustellen, im ersten Schritt das Alu-Gehäuse von den Teelichtern entfernen. Anschliessend mit Hilfe der Zange der Docht inklusive Docht-Halterung vorsichtig aus dem Teelicht herausziehen. Sollte sich der Docht dabei aus der Halterung lösen, kann er einfach zurückgesteckt und durch vorsichtiges Zusammenpressen mit der Zange wieder fixiert werden.

 

  • Nun das Wasser in den Topf gegeben und die passende Schüssel in den Topf stellen. Nun die Teelichter in die Schüssel geben und das Wachs bei niedriger Temperatur im Wasserbad schmelzen. Dabei darauf achten, dass kein Wasser in das Wachs gelangt.

 

  • Die Keksausstecher nun seitlich und unten mit Alufolie umwickeln, sodass das flüssige Wachs nicht herauslaufen kann und eine kleine Form entsteht. Den Kerzendocht inklusive Halterung mittig in die Form setzen.

 

  • Das Wachs geschmolzen vorsichtig in die Form mit dem Docht giessen. Nun das Wachs leicht abkühlen lassen.

 

  • Ist das Wachs erkaltet aber noch weich, kann es vorsichtig aus der Form herausgedrückt werden – und fertig ist die Wasserkerze!

 

Übrigens: Besonders gut kommen die Wasserkerzen in einem hübschen „Kerzenteich“ zur Geltung. Dazu einfach Wasser in eine grosse Schüssel oder in eine dekorative Wanne geben. Anschliessend können Teichpflanzen oder dekorative Steine in dem Gefäss verteilt werden. Wer möchte, kann das Wasser zusätzlich beispielsweise mit Lebensmittelfarbe einfärben. Anschliessend nur noch die Wasserkerzen in den „Teich“ setzen und das tolle Ambiente auf der Terrasse oder dem Balkon geniessen.

 

 

Lohnen sich elektronische Kerzen?

Gerade im Winter oder wenn die Tage dunkler werden, zaubern elektronische Kerzen eine gemütliche Beleuchtung. Doch können LED-Kerzen auch mit klassischen Echtwachs-Kerzen mithalten? Oder bieten sie ihnen gegenüber vielleicht sogar Vorteile? Diese und andere Fragen beantworten wir hier!

 

Vom Bienenwachs zur LED-Kerze

Schätzungen zufolge wurde die Kerze schon vor 5.000 Jahre im vorderen Orient erfunden. Die ersten Kerzen sollen dort aus Talg und einem Stroh-, Papyrus-, oder Hanfdocht hergestellt worden sein. Später ging man dann aber dazu über, Kerzen aus Bienenwachs, Paraffin oder Stearin herzustellen.

Mittlerweile haben sich zu klassischen Wachskerzen auch elektronische Kerzen als moderne Lichtquellen hinzugesellt. Obwohl der Körper elektronischer Kerzen ebenfalls aus Wachs hergestellt sein kann, kommt die Kerze ohne Docht und Feuer aus. Stattdessen dient nämlich eine kleine LED-Lampe als Lichtquelle.

Klar, dass der Verzicht auf eine Kerzenflamme sowohl Vorteile als auch Nachteile mitbringt:

 

Elektronische Kerzen: Vor- und Nachtteile

 

Das Flackern elektronischer Kerzen ist durch eine kleine LED-Lampe erzeugt – das empfinden manche Menschen als weniger authentisch. Aber auch der fehlende „Kerzengeruch“ erzeugt teilweise Kritik. Zu bedenken ist jedoch, dass die Vorteile elektronischer Kerzen aber gerade aufgrund der fehlenden Flamme entstehen!

Schliesslich kann die elektronische Kerze keinen Brand entfachen. Das gilt auch dann, wenn, sie einmal umkippt oder vergessen wird. Die Verwendung im Aussenbereich, in Anwesenheit kleiner Kinder oder sogar beim Campen ist darum absolut sicher. Gleichzeitig schafft die elektronische Kerze aber dennoch eine gemütliche Atmosphäre.

Ausserdem liegt die Leuchtdauer einer batteriebetriebenen E-Kerze bei etwa 100 Stunden. Ein Wert, der deutlich über der Brenndauer einer herkömmlichen Kerze liegt. Die längere Leuchtdauer rechtfertigt darum auch den durchschnittlich etwas höheren Preis für eine elektronische Kerze.

Warum Bienenwachskerzen so beliebt sind

Die meisten Menschen empfinden das Flackern einer brennenden Kerze und den typischen Geruch als besonders angenehm und beruhigend. Und gerade Bienenwachskerzen sind besonders beliebt. Aber warum sind gerade der flackernde Schein und die Ruhe, die von den natürlichen Kerzen-Alternativen ausgeht, so beliebt? Wir zeigen, was Bienenwachskerzen auszeichnet und sie von herkömmlichen Paraffinkerzen unterscheidet.

 

Bienenwachskerzen – ein Naturprodukt

Bienenwachskerzen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass die liebevoll und von Hand hergestellt werden. Zwar sind sie darum meist weniger bunt und exotisch als herkömmliche Kerzen. Allerdings verströmen sie durch ihren typischen, natürlichen Geruch aber auch eine besondere Gemütlichkeit und sorgen für Entspannung.

 

Ausserdem ist zu bedenken, dass herkömmliche Kerzen meist aus Paraffin bestehen. Dieser Stoff wiederum ist ein Abfallprodukt aus der Erdölraffinerie und kann verschiedene Toxine und Chemikalien enthalten. Insbesondere weil dem Paraffin seine schwarze (unerwünschte) Farbe entzogen werden muss, ist es oft stark mit verschiedenen chemischen Substanzen belastet.

 

Brennt die Paraffinkerzen, verbreiten sich die enthaltenen Substanzen über den entstehenden Russ in der Umgebungsluft. Das Russen der Kerze ist dabei allerdings meist unerwünscht. Zusätzlich können auch die abgegebenen Stoffe die Gesundheit schädigen.

 

Bienenwachskerzen sind effizient und gemütlich

 

Obwohl echte Bienenwachskerzen teurer sind als herkömmliche Paraffinkerzen, zeichnen sie sich durch eine viel längere Brenndauer aus – das macht die Naturkerzen effizient und besonders beliebt. Abgesehen davon sind Bienenwachskerzen ausserdem auch „umwelteffizient“: Schliesslich sind sie statt aus Erdöl, aus Bienenwachs hergestellt. Hierbei handelt es sich um einen erneuerbaren Rohstoff, dessen Gewinnung keine Naturschäden verursacht.

 

Augen auf beim Kerzenkauf

Es gibt viele Gründe, die für natürliche und in Handarbeit hergestellte Bienenwachskerzen sprechen – allerdings sind trotz der Beliebtheit von Bienenwachskerzen auch „herkömmliche“ Kerzen nicht schlecht. Allerdings gilt es, beim Kerzenkauf auf Qualität zu achten! Schliesslich riskiert, wer beim Kerzenkauf auf besonders günstige, minderwertige Kerzen setzt, eine hohe Schadstoffbelastung.

 

Duftkerzen selber machen – So geht‘s

Duftkerzen schaffen ein gemütliches Ambiente und vertreiben schlechte Gerüche. Oft ist es aber gar nicht so einfach, eine Kerze zu finden, die den eigenen Duft-Vorstellungen entspricht. Zum Glück lassen sich Duftkerzen aber auch ganz leicht und individuell selber machen – Wie das geht, zeigen wir hier.

 

Das ist nötig, um Duftkerzen herzustellen

Wer Duftkerzen selbst und ganz nach seinen individuellen Wünschen herstellen möchte, braucht nur wenige Utensilien. Viele davon sind in den meisten Haushalten ohnehin bereits vorhanden. Um Duftkerzen selbst zu machen, benötigen Sie je nach Variante unterschiedliche Materialien. Das brauchen Sie unbedingt:

 

  • mehrere Teelichter
  • zwei Töpfe, die ineinander passen
  • einen Löffel
  • etwas Wasser
  • einen Kerzendocht
  • einen Herd
  • natürliche Aromaöle
  • ein Glasgefäss, um die Kerze hineinzugiessen

 

Die Duftkerze muss nicht unbedingt aus Teelichtern hergestellt werden. Sind von benutzten Kerzen Reste übrig, können auch diese zum Giessen einer neuen Duftkerze verwendet werden. Hierzu einfach die Wachsreste aufheben und sie später nach Anleitung in einem kleineren Topf einschmelzen. Vor dem Schmelzen sollten dabei die Dochte aus den Wachsresten entfernt werden. Ausserdem bietet es sich an, Wachsreste gleicher Farbe zu verwenden. Ansonsten könnte die Duftkerze eine unansehnliche Farbe erhalten.

Eine Duftkerze herstellen – Schritt für Schritt

Um eine eigene, ganz individuelle Duftkerze herzustellen, sind nur wenige einfache Schritte notwendig:

 

  • Füllen Sie einen Topf mit Wasser und stellen Sie den kleineren, passenden Topf hinein
  • Stellen Sie die Töpfe auf den Herd und erhitzen Sie das Wasser langsam und bei niedriger Temperatur (nicht kochen lassen!).
  • Legen Sie nun das Wachs in den kleineren Topf und lassen Sie es im Wasserbad schmelzen
  • Rühren Sie das Wachs gelegentlich vorsichtig um und warten Sie, bis es vollständig geschmolzen ist
  • Geben Sie einige Tropfen des natürlichen Aromaöls bzw. Ihre bevorzugte Öl-Mischung zu dem flüssigen Wachs. Gehen Sie dabei sparsam mit dem Öl um – schon wenige Tropfen reichen aus!
  • Nehmen Sie die Töpfe nun vom Herd und füllen Sie das flüssige Aroma-Wachs in ein sauberes Kerzen-Gefäss
  • Lassen Sie das Wachs wenige Minuten abkühlen und stecken Sie dann einen Kerzendocht genau in die Mitte.
  • Lassen Sie die Kerze komplett erkalten und verzieren Sie das Glas nach Belieben

 

 

Welche verschiedenen Arten von Weihrauch gibt es?

Weihrauch, auch heiliges Räucherwerk genannt, ist das luftgetrocknete Harz des Weihrauchbaums. Oft wird es in religiösen Zeremonien als Räucherwerk verwendet. In der Vergangenheit kam Weihrauch ausserdem auch für medizinische Zwecken zur Anwendung. Auch der Rauch, der beim Verbrennen des Harzes entsteht, wird Weihrauch genannt. Welche verschiedenen Arten von Weihrauch es gibt, zeigen wir hier.

 

Weihrauch und seine vielen Namen

 

Der Weihrauchbaum gehört zur sogenannten Gattung Boswellia. Bei ihm handelt es sich um einen knorriger Strauch oder Baum, der in der Regel nur wenig Laub trägt. Selten erreicht das Gewächs eine Höhe von über 2 Metern.

Überwiegend ist der Weihrauchbaum in wüstenartigen Gebieten zu finden und wächst auf steinigem, trockenen Untergrund. Insbesondere in Somalia, Äthiopien, Oman, Jemen und Indien findet man ihn vor.

 

Insgesamt gehören 25 Gewächsarten der Gattung der Boswellia an – allerdings werden nur wenige zur Gewinnung von Weihrauch eingesetzt.

 

Die wichtigsten Weihraucharten

Boswellia Serrata ist die wissenschaftlich am meisten untersuchte Art der Boswellia-Spezies. Sie kommt in Indien vor und soll stark entzündungshemmende Eigenschaften haben. Allerdings wird Beswellia Serrate so gut wie nie bei der religiösen Räucherung verwendet. Stattdessen kommt diese Weihrauchart für die medizinische Verwendung zum Einsatz.

Boswellia Carterii kommt im arabischen Raum sowie in Somalia vor. Der „afrikanische Weihrauch“ kommt besonders oft bei Räucherungen zum Einsatz und dient ausserdem als natürliches Mittel, um  Mücken zu vertreiben.

Übrigens: Der Weihrauch, der im Gartencenter oft als Beet- oder Balkonpflanze angeboten wird, trägt den lateinischen Namen Plectranthus coleoides. Sie stammt uns Indien und riecht ähnlichen wie „echter“ Weihrauch. Ansonsten hat sie allerdings wenig mit dem traditionellen Weihrauch (Boswellia) gemeinsam.

Kerzen herstellen mit Modellierwachs

Modellierwachs ist hochwertiges Spezial-Kerzenwachs, das sich problemlos in kleine Stücke teilen lässt. Ausserdem kann es auch bei Raumtemperatur leicht zu Figuren geformt und zum Verzieren vorhandener Kerzen verwendet werden.

 

Kerzen aus Modellierwachs – Schritt für Schritt

Eine ganz persönliche Kerze aus Modellierwachs herstellen – das geht mit etwas Kreativität ganz leicht und in nur wenigen Schritten.

 

Zum Kerzenherstellung sind dabei folgende Materialien nötig:

  • Modellierwachs
  • Zeitungen oder eine andere Unterlage
  • Zwei ineinander passende Töpfe
  • Pigmentfarben
  • Kerzendochte mit Standplättchen
  • Stricknadel
  • Paraffinwachs

 

Die Kerzenherstellung Schritt für Schritt:

Schritt 1: Das Wachs schmelzen

Bereiten Sie Ihre Arbeitsfläche vor und decken Sie sie mit alten Zeitungen oder einer anderen Unterlage ab. Beginnen Sie dann, das Modellierwachs im Wasserbad zu schmelzen. Hierzu einfach einen grösseren Topf halb mit Wasser füllen, einen kleineren Topf hineinstellen und das Wachs in den kleineren Topf legen. Dann bei kleiner Hitze Schmelzen

Schritt 2: Wachs einfärben

Ist das Modellierwachs flüssig, können Sie es einfärben. Hierzu eignen sich Pigmentfarben, die als kleine Farbplättchen einfach in das flüssige Modellierwachs gegeben werden. Es sollten etwa 1 Gramm Pigmentfarbe pro Kilogramm Modellierwachs verwendet werden.

Schritt 3: Modellieren

Lassen Sie das Modellierwachs erkalten und teilen Sie es dann mit dem Küchenmesser in kleinere Stücke. Kneten Sie das Modellierwachs mit den Händen für einige Zeit, sodass es geschmeidig wird. Nun können Sie das Wachs in die gewünschte Form modellieren und beispielsweise kleine Figuren herstellen. Ausserdem können Sie das Wachs auch in Formen pressen und beispielsweise vorhandene Kerzen damit verzieren.

Schritt 4: den Docht einsetzen

Möchten Sie Ihre Figur aus Modellierwachs später als echte Kerze nutzen, können Sie einen Kerzendocht mit Standplättchen bereits beim Modellieren der Figur in die Mitte einbringen. Alternativ können Sie aber auch die fertige Figur mit einer Stricknadel mittig durchstechen und so den Docht einsetzen.

Schritt 5: Versiegeln

Sollten Sie Ihre modellierte oder eine vorhandene Kerze reich verziert haben, lohnt es sich, die Kerze zum Schutz zu versiegeln. Hierzu kann etwas Paraffin im Wasserbad (wie Schritt 1) geschmolzen und die modellierte Kerze dann darin eingetaucht werden. Anschliessend gut trocknen lassen – fertig!

 

 

 

Kerzen als perfektes Geschenk

Trotz elektrischem Licht ist ein Kerzen Geschenk auch heute noch eine stimmungsvolle Überraschung. Zu festlichen Anlässen, unterm Weihnachtsbaum oder einfach nach Feierabend – Kerzen zaubern stimmungsvolles Licht und sorgen für Entspannung. Warum also nicht mit einer Kerzen ein Stück Wohlfühlatmosphäre verschenken?

 

Überraschungs Kerzen: Geschenk mit Glanzstück

Einige Anbieter stellen heute besondere Kerzen her, in denen noch ein weiteres Geschenk wartet. Neben romantischer Stimmung, beruhigend flackerndem Licht und einem angenehmen Aroma, wartet die Kerze nämlich noch mit einer weiteren Überraschung auf. Im Wachs der speziellen Juwelenkerzen wartet nämlich – sicher verpackt – ein kleines Schmuckstück. Brennt die Kerze, wird die Überraschung nach einiger Brenndauer freigegeben. So kann sich der Beschenkte – neben dem angenehmen Kerzenlicht – nach einiger Zeit auch über ein weiteres glänzendes Geschenk freuen.

 

Duftkerzen als stimmungsvolle Überraschung

Ob winterlich, sommerfrisch oder herrlich belebend – Duftkerzen sind immer ein besonders schönes Geschenk. Schliesslich lassen sie auf dem Balkon oder im Wohnzimmer romantische Kerzenschein-Stimmung aufkommen und erfüllen ihre Umgebung gleichzeitig auch mit angenehmem Duft. Wer beim Verschenken Schwierigkeiten hat, den idealen Duft auszuwählen, entscheidet sich am besten für einen frischen und neutralen Duft. Düfte wie „Baumwolle“ oder „frische Wäsche“ kommen schliesslich immer gut an und beleben die Raumluft angenehm und dezent.

 

Romantische Kerzenhalter als besonderes Geschenk

Wer weder eine Duft- noch eine Überraschungskerze verschenken möchte, findet auch in einem Kerzenhalter mit passender Kerze eine tolle Geschenkidee. Ob puristisch oder romantisch verspielt – ein Kerzenhalter ist ein Geschenk, an dem der Beschenkte besonders lange Freude haben wird. Und auch der besondere Anlass des Geschenks gerät damit so schnell nicht in Vergessenheit.

Kerzen aus Palmwachs selber machen

Bereits seit etwa 1818 kennt man Palmwachs Kerzen. Etwa um diese Zeit fand man nämlich heraus, dass die Herstellung des Kerzenrohstoffs Stearin auch aus pflanzlichen und tierischen Fetten möglich ist.Seit dieser Zeit wird auch natürliches Palmwachs als nachwachsender Rohstoff zur Kerzenherstellung verwendet. Was es bei der Herstellung von Palmwachs Kerzen zu beachten gibt und welche Vorteile sie hat, zeigen wir hier.

 

Palmwachs – was ist das überhaupt?

Natürliches Palmwachs wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Gemeinsam mit anderen pflanzlichen und tierischen Fetten wird es zu dem Kerzenrohstoff Stearin verarbeitet. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass so ein komplett biologisch abbaubarer Naturrohstoff zur Kerzenherstellung vorliegt. Stearin eignet sich darum auch für die Herstellung hochwertiger Bio-Kerzen.

 

Fertige Palmwachs Kerzen gibt es heute als dekorative Stumpenkerzen, Duftkerzen, Stabkerzen, Kugelkerze und in vielen weiteren Varianten. Gemeinsam haben jedoch alle Stearin-Kerzen, dass sie kaum Russ erzeugen und durch ihre besondere Festigkeit eine besonders lange Brenndauer aufweisen. Ein weiterer Vorteil der Naturkerzen: Stearin-Kerzen sind sehr Hitzebeständig und verformen sich so auch bei Sonneneinstrahlung nicht. Auch für draussen sind sie darum hervorragend geeignet.

 

Palmwachs Kerzen selbst herstellen?

 

Palmwachs ist ein ganz besonderes Naturprodukt und wird als Bestandteil von Stearin zur Herstellung von Kerzen verwendet. Neben seinem natürlichen Ursprung zeichnet sich das Wachs insbesondere durch seine lange Brenndauer aus.

Wer seine Palmwachs Kerze selbst herstellen möchte, sollte dabei allerdings die Besonderheiten des Kerzenrohstoffs Stearin beachten. Schliesslich hängt die lange Brenndauer einer Stearin-Kerze insbesondere mit der Festigkeit des Materials zusammen.

 

Obwohl die Härte des Materials für die Brenndauer von Vorteil ist, führt sie ausserdem dazu, dass Stearin für das Kerzenziehen weniger gut geeignet ist. Stattdessen eignet sich das Wachs aber besonders gut zum Kerzengiessen. Und das gilt nicht zuletzt darum, weil beim Giessen von Stearin-Kerzen eine schöne, kristallartige Kerzenoberfläche entsteht.

 

 

Welche Kerzen brennen am längsten?

Jeder liebt die angenehme Stimmung, die mit brennenden Kerzen aufkommt. Schade nur, dass viele Kerzen eine viel zu kurze Lebensdauer haben. Welche Kerzen am längsten brennen und wie sich die Lebensdauer der Lichtquellen zusätzlich deutlich verlängern lässt, zeigen wir hier.

 

Brenndauer hängt von der Qualität ab

Wie lange Kerzen tatsächlich brennen, hängt insbesondere von ihrer Qualität bzw. von dem Wachs, aus dem sie hergestellt sind, ab:

 

  • Preiswertere Kerzen bestehen oft komplett oder zu einem grossen Teil aus günstigerem Paraffinwachs. Paraffin wird aus Erdöl hergestellt und ist relativ günstig. Ausserdem ist es auch das leichteste Wachs und brennt recht schnell ab. Es lässt sich sagen, dass durchschnittlich etwa 7,5 Gramm Paraffin pro Stunde Brenndauer verbraucht werden. Übrigens: Kerzen, deren Herstellungsmaterial unbekannt ist, sind meist aus Paraffinwachs hergestellt.
  • Hochpreisiger sind aus Stearin hergestellte Kerzen. Hierbei handelt es sich um einen Rohstoff, der aus pflanzlichem oder tierischem Fett gewonnen wurde. Stearinkerzen sind dabei auch in Bio-Qualität erhältlich, fester als solche aus Paraffinwachs und brennen länger. Durchschnittlich wird pro Stunde Brenndauer 6,5 Gramm Stearin verbraucht.
  • Bienenwachskerzen sind – wie der Name vermuten lässt – komplett aus natürlichem Bienenwachs hergestellt. Sie haben eine typische gelbe Farbe, sind fest und brennen halb so schnell ab wie Kerzen aus Paraffinwachs. Pro Stunde Brenndauer verbrauchen sie dabei durchschnittlich 4 Gramm Bienenwachs.

 

Brenndauer von Kerzen einfach verlängern

Damit die Lieblingskerze so lange wie möglich brennt, gibt es zwei einfache Tricks, um ihre Lebensdauer zu verlängern:

 

  • Die Kerze mehrere Stunden ins Gefrierfach (zumindest aber in den Kühlschrank) legen oder sie ganz dort lagern. Ist das Wachs beim Anzünden den Kerze nämlich besonders kalt, braucht die Flamme länger, um es zu schmelzen. So brennt die Kerze länger.
  • Die Kerze anzünden und einige Zeit brennen lassen. Hat sich dann eine kleine „Wachspfütze“ um die Flamme gebildet, etwas Salz rund um den Docht und in das flüssige Wachs streuen. Da das Salz das Wachs leicht bindet, verlängert sich auch so die Brenndauer.

Fehler, die beim Kerzenziehen nicht passieren dürfen

Beim Kerzenziehen wird – vereinfacht dargestellt – ein Docht immer wieder in flüssiges Wachs eingetaucht. Mit der Zeit sammelt sich eine immer dickere Wachsschicht um den Docht herum an und es entsteht eine Kerze. Klingt einfach – allerdings gibt es einige Fehler, die den Spass schmälern und das Kerzenziehen zum Misserfolg werden lassen.

Welche Fehler darum beim Kerzenziehen unbedingt zu vermeiden sind, zeigen wir hier.

 

Hektik beim Kerzenziehen

Geduld ist die wichtigste Tugend – das gilt insbesondere beim Kerzenziehen. Nach jedem Eintauchen des Dochts in das flüssige Wachs ist es nämlich wichtig, die entstehende Kerze auskühlen zu lassen. Anderenfalls kann sich die innere Wachsschicht zu stark erhitzen und die Kerze rutscht vom Docht.

Erst wenn die Kerze waagrecht gehalten werden kann, ohne sich zu verbiegt, kann sie wieder in das flüssige Wachs getaucht werden.

Und auch die Geschwindigkeit beim Eintauchen und Herausziehen ist wichtig! Sie sollte möglichst konstant sein, damit sich keine unschönen Ringe an der Kerze bilden.

 

Einen zu dünnen Docht verwenden

Die Dicke des Dochts muss im Verhältnis zur Dicke der Kerze stehen. Ist der Docht nämlich zu dick, brennt die Kerze später viel zu schnell. Ist er hingegen zu dünn, bleibt das äussere Wachs stehen und die Kerze brennt nur in der Mitte.

Wachs auf die Kleidung tropfen

Sollte beim Kerzenziehen ein Missgeschick passieren und das flüssige Wachs auf die Kleider tropfen, ist das ziemlich ärgerlich. Allerdings gibt es eine einfache Lösung: Einfach ein Blatt Löschpapier oder ein altes, nicht mehr benötigtes Stück Stoff auf den Fleck legen. Nun mit einem heissen Bügeleisen über das Papier bzw. den alten Stoff fahren. Das Wachs wird so wieder flüssig und haftet am Papier bzw. an dem alten Stoff anstatt an der Kleidung.