Welche Kerzen brennen am längsten?

Jeder liebt die angenehme Stimmung, die mit brennenden Kerzen aufkommt. Schade nur, dass viele Kerzen eine viel zu kurze Lebensdauer haben. Welche Kerzen am längsten brennen und wie sich die Lebensdauer der Lichtquellen zusätzlich deutlich verlängern lässt, zeigen wir hier.

 

Brenndauer hängt von der Qualität ab

Wie lange Kerzen tatsächlich brennen, hängt insbesondere von ihrer Qualität bzw. von dem Wachs, aus dem sie hergestellt sind, ab:

 

  • Preiswertere Kerzen bestehen oft komplett oder zu einem grossen Teil aus günstigerem Paraffinwachs. Paraffin wird aus Erdöl hergestellt und ist relativ günstig. Ausserdem ist es auch das leichteste Wachs und brennt recht schnell ab. Es lässt sich sagen, dass durchschnittlich etwa 7,5 Gramm Paraffin pro Stunde Brenndauer verbraucht werden. Übrigens: Kerzen, deren Herstellungsmaterial unbekannt ist, sind meist aus Paraffinwachs hergestellt.
  • Hochpreisiger sind aus Stearin hergestellte Kerzen. Hierbei handelt es sich um einen Rohstoff, der aus pflanzlichem oder tierischem Fett gewonnen wurde. Stearinkerzen sind dabei auch in Bio-Qualität erhältlich, fester als solche aus Paraffinwachs und brennen länger. Durchschnittlich wird pro Stunde Brenndauer 6,5 Gramm Stearin verbraucht.
  • Bienenwachskerzen sind – wie der Name vermuten lässt – komplett aus natürlichem Bienenwachs hergestellt. Sie haben eine typische gelbe Farbe, sind fest und brennen halb so schnell ab wie Kerzen aus Paraffinwachs. Pro Stunde Brenndauer verbrauchen sie dabei durchschnittlich 4 Gramm Bienenwachs.

 

Brenndauer von Kerzen einfach verlängern

Damit die Lieblingskerze so lange wie möglich brennt, gibt es zwei einfache Tricks, um ihre Lebensdauer zu verlängern:

 

  • Die Kerze mehrere Stunden ins Gefrierfach (zumindest aber in den Kühlschrank) legen oder sie ganz dort lagern. Ist das Wachs beim Anzünden den Kerze nämlich besonders kalt, braucht die Flamme länger, um es zu schmelzen. So brennt die Kerze länger.
  • Die Kerze anzünden und einige Zeit brennen lassen. Hat sich dann eine kleine „Wachspfütze“ um die Flamme gebildet, etwas Salz rund um den Docht und in das flüssige Wachs streuen. Da das Salz das Wachs leicht bindet, verlängert sich auch so die Brenndauer.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.