Fehler, die beim Kerzenziehen nicht passieren dürfen

Beim Kerzenziehen wird – vereinfacht dargestellt – ein Docht immer wieder in flüssiges Wachs eingetaucht. Mit der Zeit sammelt sich eine immer dickere Wachsschicht um den Docht herum an und es entsteht eine Kerze. Klingt einfach – allerdings gibt es einige Fehler, die den Spass schmälern und das Kerzenziehen zum Misserfolg werden lassen.

Welche Fehler darum beim Kerzenziehen unbedingt zu vermeiden sind, zeigen wir hier.

 

Hektik beim Kerzenziehen

Geduld ist die wichtigste Tugend – das gilt insbesondere beim Kerzenziehen. Nach jedem Eintauchen des Dochts in das flüssige Wachs ist es nämlich wichtig, die entstehende Kerze auskühlen zu lassen. Anderenfalls kann sich die innere Wachsschicht zu stark erhitzen und die Kerze rutscht vom Docht.

Erst wenn die Kerze waagrecht gehalten werden kann, ohne sich zu verbiegt, kann sie wieder in das flüssige Wachs getaucht werden.

Und auch die Geschwindigkeit beim Eintauchen und Herausziehen ist wichtig! Sie sollte möglichst konstant sein, damit sich keine unschönen Ringe an der Kerze bilden.

 

Einen zu dünnen Docht verwenden

Die Dicke des Dochts muss im Verhältnis zur Dicke der Kerze stehen. Ist der Docht nämlich zu dick, brennt die Kerze später viel zu schnell. Ist er hingegen zu dünn, bleibt das äussere Wachs stehen und die Kerze brennt nur in der Mitte.

Wachs auf die Kleidung tropfen

Sollte beim Kerzenziehen ein Missgeschick passieren und das flüssige Wachs auf die Kleider tropfen, ist das ziemlich ärgerlich. Allerdings gibt es eine einfache Lösung: Einfach ein Blatt Löschpapier oder ein altes, nicht mehr benötigtes Stück Stoff auf den Fleck legen. Nun mit einem heissen Bügeleisen über das Papier bzw. den alten Stoff fahren. Das Wachs wird so wieder flüssig und haftet am Papier bzw. an dem alten Stoff anstatt an der Kleidung.

 

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