Fackeln mit wenig Aufwand selbst herstellen

Ob für die nächste Gartenparty, eine Hochzeit oder ein anderes Event, Fackeln lassen sich verhältnismässig leicht selbst herstellen. Wachsfackeln sind dabei eine gute Alternative, wenn man mit Schulkindern basteln möchte. Denn die Kinder bringen oftmals nicht die nötige Geduld mit, die das Kerzenziehen nun einmal erfordert. Im ersten Arbeitsschritt geht es beim Basteln der Fackeln natürlich darum, das Wachs mit Hilfe eines Wasserbads zu schmelzen. Eine Wachstemperatur von 70 bis 75 Grad Celsius ist in diesem Fall ideal. Nun sollte man den Jutestoff auf die gewünschte Länge kürzen. Dabei sollte man bedenken, dass eine Fackellänge von rund 50 Zentimetern auf eine Brenndauer von einer dreiviertel Stunde hoffen lässt. Die Jute sollte nun vor dem Eintauchen in das Wachs der Länge nach gefaltet werden. Nach dem Eintauchen lässt man das überflüssige Wachs kurz abtropfen.

Gleich wenn die Jute noch warm ist, sollte sie eng um den Fackelgriff gewickelt werden. Besonders die Enden sollten gut angedrückt werden. Denn sonst könne sich die Fackel wohlmöglich von alleine aufrollen. Um die Brenndauer auf über eine Stunde zu verlängern, kann die bereits erkaltete Fackel erneut in das warme Wachs eingetaucht werden. Solange die Fackel noch warm ist, kann man sie mit einem Pinsel bemalen. Zu diesem Zweck sollte man farbiges Wachs verwenden. Dabei können Schablonen behilflich sein, um die gewünschten Motive ohne grosse Mühen zu erzielen. Schon sind ein paar wunderbare und vor allem einzigartige Fackeln fertig, auf denen die Kinder mit Sicherheit sehr stolz sein werden.